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Konzert im Museum
Freitag, 07.05.2021, 18 Uhr
Roemer- und Pelizaeus-Museum, Am Steine 1–2
KLAVIERREZITAL ROBERT NEUMANN

Haydn: Variationen f-Moll Hob XVII:6
Chopin: Sonate b-Moll op. 35
Neumann: Vier Gesualdo-Metamorphosen
Skriabin: Sonate fis-Moll op. 23

„Seine Interpretationen lassen keinen Zweifel, dass es sich hier um ein außergewöhnliches Talent, ja mehr noch: um eine im besten Sinne frühreife Musikerpersönlichkeit handelt.“ Peter Cossé

„Robert ist ein absoluter Ausnahmefall, ein musikalisches Multitalent sondergleichen, ungeachtet dessen, mit welchen professionellen Maßstäben man ihn bewertet. Sein Spiel ist zugleich frei, mutig, ergreifend, virtuos, intelligent und vielschichtig, und zeichnet ihn als einen Musiker mit Potential der höchsten Klasse aus.“ Prof. Matti Raekallio, Julliard School
Das Besondere an ihm: Er spielt nicht nur herausragend Klavier, er komponiert auch und ist ein Improvisationstalent.  Robert Neumann strahlt auf der Bühne eine große Reife, Souveränität und Natürlichkeit aus. Sein Klavierspiel ist ausdrucksstark, musikalisch mitreißend, technisch brillant und von struktureller Klarheit. Gleichzeitig vermittelt Robert Neumann eine Freude und Lust am Spielerischen.

In einer Musikerfamilie dreisprachig aufgewachsen, wurde der 2001 geborene deutsche Pianist seit seinem 4. Lebensjahr unterrichtet. Mit elf Jahren kam er als Jungstudent in die Musikhochschule Freiburg. Fünfzehnjährig ist er bereits regulärer Student. Weitere Studien führen ihn regelmäßig an die Internationale Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein. Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig mit Dmitri Bashkirov, Pavel Gililov, Robert Levin, Oleg Maisenberg und Arie Vardi.

Nachdem der junge Pianist zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe gewann, wurde er 2017 mit dem International Classical Music Discovery Award ausgezeichnet. Sein Orchesterdebüt mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart gab der junge Pianist im Alter von acht Jahren, später gastierte er u. a. beim Moscow Symphony Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Sinfonieorchester Liechtenstein, beim Gewandhausorchester Leipzig und Ensemble Esperanza.

Robert Neumann hat mit Dirigenten wie Francesco Angelico, Dan Ettinger und Stefan Sanderling zusammen gearbeitet und war Gast bei internationalen Festivals. Konzerte gab er bereits in renommierten Konzertsälen wie z. B. in der Stuttgarter Liederhalle, im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses, im Festspielhaus Bregenz Salle Cortot Paris, Gewandhaus Leipzig, Victoria Concert Hall Singapur und Moscow International Performing Arts Center.

Preise: EUR 19,50/15,50/10,-

Tickets

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Freitag, 02.07.2021, 18 Uhr
Taufkapelle der St.-Andreas-Kirche, Andreasplatz

TARS
Claudius Kamp, Blockflöten/Dulzian/Barockfagott
Charlotte Schwenke, Gamben
Johannes Rake, Cembalo/Truhenorgel

Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

„So jung und doch so alt“
Barocke Kammermusik von Telemann, Böddecker, Buxtehude, Fasch, Bach, Schwartzkopff und Schmelzer

Telemann: Trio in d TWV 42:d7
Böddecker: Aria variata sopra 'La Monica' per Basso in G
Buxtehude: Triosonate in c op. 2 Nr. 4
Fasch: Fagottsonate in C FaWV N:C 1
Carl Philipp Emanuel Bach: Allegro moderato aus: Gambensonate in g Wq 88
Johann Sebastian Bach: Fantasia in a BWV 904
Schwartzkopff: Sonate in g
Schmelzer: Polnische Sackpfeifen in G, aus dem Rost-Codex

Der "deutsche Stil" (auch der "gemischte Stil" genannt) entwickelte sich im Barock aus der italienischen und der französischen Musik. Frühbarocke Komponisten wie Böddecker oder Buxtehude folgten in ihren Kompositionen noch wesentlich entweder dem italienischen oder dem französischen Stil. In der Zeit von Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach und Fasch war die Musik im Land schon deutlich selbstständiger und damit unverwechselbarer geworden.
Das kleinteilige Heilige Römische Reich Deutscher Nation war ein Flickenteppich aus vielen kleinen Herzogtümern. Erst nach Ende des Barocks, 1806, fand es sein Ende, und allmählich begann sich ein übergreifendes Nationalgefühl zu entwickeln. Den übergreifenden Nationalstil in der Musik gab es schon vorher. TARS zeigt seine Entwicklung.

TARS gründete sich im Herbst 2018 in Basel. Hier verbinden sich drei Freundschaften musikalisch. Die Gruppe bietet bei ihrer kleinen Besetzung ein ungewöhnlich reiches Klangspektrum, denn alle drei beherrschen mehrere Instrumente, spielen Continuo und sind zudem im Gesang ausgebildet. Bei TARS wird die harmonische Essenz der Musik für das Publikum erlebbar. 2019 wurde TARS beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Stipendium ausgezeichnet und für die Saison 2020/21 in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

TARS wollen ihre liebste Musik so aufführen, wie sie sie selbst am meisten genießen: Rhythmisch, kommunikativ, intensiv. Die werktreue Aufführung ist ihnen großes Anliegen. Dazu geht es bei TARS immer um den Moment. Die drei lieben spontane Reaktionen auf dem Podium. Sie sind Medium zwischen Komposition und Publikum und möchten festgefahrene Hörgewohnheiten aufbrechen.

Preise: EUR 19,50/15,50/10,-

Tickets