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Konzert im Museum
Freitag, 18.09.2020, 18 Uhr

Roemer- und Pelizaeus-Museum, Am Steine 1-2
DUO VIELHARMONIE
Péter Lajos Kánya, Tuba
Till Hoffmann, Klavier
Bundesauswahl Konzerte junger Künstler

„Eine musikalische Wanderung durch die Zeiten“
Barboteu: Prelude et Cadence
Bach: Prélude aus: Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007
Ligeti: Etüde Nr. 10 "Der Zauberlehrling"
Bach: Sonate g-Moll BWV 1029
Schumann: Adagio und Allegro As-Dur op. 70
Dumitru: Rumänischer Tanz Nr. 2
Brahms: Sonate e-Moll op. 38


Die Tuba entstand, mit der Erfindung der Ventile, um 1835. Hector Berlioz setzte sie in seiner Symphonie fantastique als erster im Orchester ein, schnell folgten andere, Wagners Ring des Nibelungen ist ohne Tuba und Kontrabass-Tuba nicht denkbar. „Im Orchester gilt die Tuba manchmal als Verlängerung des Posaunensatzes“, „Aber sie ist etwas ganz anderes – denn Posaunen sind zylindrisch gebaut“, aus gerade laufenden Rohren, „dadurch klingen sie viel heller und härter, die Tuba ist konisch gebaut, als einziges Blechblasinstrument überhaupt.“ Die Tuba ist das tiefste Instrument der Blechbläserfamilie und sie ist, wie irrtümlich oft angenommen, kein reines Begleitinstrument, sie eignet sich auch hervorragend als Melodie oder Soloinstrument. - Dieser Meinung sind auch die beiden Musiker aus dem Förderprogramm „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ Péter Lajos Kánya und Till Hoffmann. Die beiden jungen Künstler verschaffen in ihrer Formation „Vielharmonie“ mit Klavier und eben der Tuba, dem Blechblasinstrument eine große Bühne. Ihr Programm „Eine musikalische Wanderung durch die Zeit“ bietet neben hauptsächlich für Klavier und Tuba arrangierten Stücken mit „Prelude et Cadence“ von Barboteu, einem französischen Hornisten und Komponisten des 20. Jahrhunderts, auch ein Original für diese Formation. Neben Duo-Musik findet mit dem „Zauberlehrling“ auch ein originales Solostück für Klavier Eingang in das vielseitige Programm. Der ungarische Komponist György Ligeti komponierte zwischen 1985 und 2001einen Zyklus von 18 Etüden für das Klavier. Sie gelten als ein Höhepunkt seines kreativen Schaffens in den letzten Dekaden und als eine der bedeutendsten Arbeiten für Klavier im 20. Jahrhundert. Ligetis Etüden verbinden virtuose Technik und Expressivität und sind in einer Linie mit den Werken von Frédéric Chopin, Franz Liszt, Claude Debussy, und Alexander Scriabin zu sehen und obwohl sie immer noch „neu“ sind, sind sie schon ein Teil des klassischen Repertoires. Zu diesem Repertoire gehört auch der „Zauberlehrling“. Wir hoffen auf einen bezaubernden Neubeginn unserer Kammermusiksaison mit Klavier und Tuba und mit Ihnen, unserem Publikum.
 
Preise: EUR 19,50/15,50/10,-
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