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music@cetera
: innovativ - integrativ – interkulturell
Sonntag, 11.11.2018, 16 Uhr
Aula im Hohen Haus der Domäne Marienburg

RAGNA SCHIRMER, KLAVIER
Rainer Wagner, Moderation

„St. Martin“

Nach der Legende wollte der heilige Martin nicht Bischof werden. Und fast wäre tatsächlich alles ganz anders gekommen - entscheidend war in seinem Leben ein Mantel.

Es waren die Gänse, die den heiligen Martin verrieten - das sagt zumindest die Legende: Danach war Martin im Jahr 372 dazu ausersehen worden, Bischof von Tours zu werden. Aus Bescheidenheit und aus Respekt vor dem hohen Amt soll er sich jedoch in einem Gänsestall versteckt haben, um der neuen Aufgabe zu entgehen. Doch das Geschnatter der Tiere war wohl unüberhörbar. Am 4. Juli des gleichen Jahres wurde St. Martin zum Bischof geweiht.

Seine Bekanntheit war schon zuvor seit einem besonderen Ereignis stetig gewachsen: Mit 15 Jahren in das römische Heer eingetreten, traf er wenige Jahre später am Stadttor von Reims auf einen fast unbekleideten Bettler. Der Legende nach kümmerte trotz des eisigen Winters keinen seiner Begleiter das Schicksal des frierenden Mannes. Martin jedoch wollte helfen. Da er außer seiner Uniform und seinem Schwert nichts bei sich hatte, teilte er kurzerhand seinen Mantel in zwei Stücke und gab eines davon dem Bettler.
Moderator Rainer Wagner und die Hildesheimer Pianistin Ragna Schirmer fächern das gesamte Brauchtum des Martinstages vor uns auf. Es ist sogar die Uraufführung einer Komposition für diesen Tag geplant, in der Martinslieder verarbeitet werden.
Kulinarische Martinsgenüsse sollen den Nachmittag abrunden.

Seien Sie gespannt auf die Detailplanung, die wir Ihnen demnächstvorstellen werden!

Preise: € 39,50/35,50/19,-

Tickets

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Filmmatinee mit Lesung

Sonntag, 13.01.2019, 11.30 Uhr
Riedel-Saal der Volkshochschule, Pfaffenstieg
DIE SEELE DER GEIGE
Ein Film von Benedikt Schulte
Tilman Strasser
Auszüge aus dem Debütroman „Hasenmeister“

Lesung und Matinee in Zusammenarbeit mit dem Kellerkino


Seine große Liebe ist aus Holz und über 300 Jahre alt: Die Stradivari „Lady lnchiquin" ist die Stimme des Star-Geigers Frank Peter Zimmermann. Zwei Jahre lang musste er auf das 6-Millionen-lnstrument durch die Insolvenz der Eigentümerin, der West-LB, verzichten.
Der Dokumentarfilm begleitet den gefeierten Solisten bei der Wiederannäherung an seine verloren geglaubte Liebe. „Das ist doch meine Stimme! Jetzt habe ich sie wieder" sagt Zimmermann, als er die Geige endlich wieder in Händen hält.


Wie aber entsteht eine solche Stimme, wie erschafft man den perfekten Klang? Der weltbekannte Geigenbauer Martin Schleske bezeichnet seine Werke als Klangskulptur. Für ihn ist es eine existenzielle Erfahrung, wenn aus einem Baum eine Geige, aus Material schließlich Musik wird. „Es geht darum, dem Musiker mit meinem Instrument seine Stimme zu geben", beschreibt Schleske seine Berufung. Hier werden zwei Geschichten vom Suchen und Finden des perfekten Klangs erzählt und eng miteinander verwoben. Virtuose Konzertszenen, persönliche Interviews und außergewöhnlich nahe Einblicke in das Geigenbau Atelier zeichnen das Portrait eines Instruments zwischen Mythos und Messbarkeit, zwischen Tradition und Innovation.


Ein fesselnder, hochästhetischer Film über das geheime Seelenleben der Musik.
Ysabel Fantou


Der Dokumentarfilm erlebte beim DOK.fest München im Mai 2018 seine Weltpremiere und ist nun in Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer Kellerkino bei uns zu sehen. Der Regisseur wird anwesend sein!


Vor der Filmvorführung erleben wir eine Lesung von Tilman Strasser. Der 1984 geborene Autor studierte in Hildesheim bei Hanns-Josef Ortheil Kreatives Schreiben und ist heute Stadtschreiber von Hamburg. Er liest aus seinem Debutroman „Hasenmeister“. Darin wird der Werdegang vom Geigenschüler Felix zum vielversprechenden Konzertsolisten geschildert - eine mehr als passende Hinführung zum Thema!


Preise: € 9,50/7,50/5,-/3,-

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Operncomedy
Sonntag, 30.09.2018, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
OPERNCOMEDY
Annette Postel, Sopran
Klaus Webel, Klavier

Sing Oper Stirb! – Operette sich, wer kann...


„Genialer Mix aus Können und Komik“ titelte die Süddeutsche Zeitung. Annette Postel goes opera: ist Oper eigentlich noch modern? Was ist der Unterschied zwischen Tenor und Tremolo?  Zwischen Intendanz und Intrige? Zwischen Mord und Mortadella – bzw. Saumagen?  Zwischen Puccini und einem normalen Schnupfen? Wie wird man mit S-Fehler Sopran? Und sind Pianisten sterblich?

Annette Postel erzählt aus dem Opernnähkästchen und singt Opernparodien mit Koloratur und Komik, Herz und Hurz, Tragik und Tiraden, Crossover und Comedy, und viel Stimme! Sing oper stirb! ist tragisch, pompös, verrückt und komisch, wie die Oper und der Opernbetrieb selbst.

Als Bühnenpartner und am Flügel besticht Klaus Webel, ausgepreister Jazzpianist mit großem pianistischen Können in der „großen“ und „kleinen“ Kunst, sowie solider Diventauglichkeit.

Die Presse überschlägt sich: „grandios“ (Die Süddeutsche), „10 Vorhänge! Bravissimo“ (BNN),  „Umwerfend“ (BT), „Herrlich komisch“ (NGZ), „brilliant“ (Schwäbische Zeitung). Georg Kreisler schrieb: „Glückwunsch zu Ihrem komödiantischen Talent und Ihrer Stimme. Beides zusammen ist selten.“ und Konstantin Wecker: „Die Frau ist witzig, sie hat wirklich Stimme. Annette Postel ist einfach hinreißend!“ … und ein Zuschauer im Deutschen Theater München: „das Beste, was ich jemals in der Oper UND im Kabarett gesehen habe: der witzigste Opernabend der Welt!“

Preise: € 24,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studierende;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose

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