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2. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Freitag, 14.10.2022, 20 Uhr
Theater für Niedersachsen (Stadttheater Hildesheim)

Klavierabend Dinis Schemann

Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 („Pathétique“)
Franz Schubert: Impromptus op. 142
Musik aus Südamerika von Ginastera, Nazareth u.a.

„Musik ist wie das Leben:
ein wundervolles Geheimnis,
das ich am liebsten hüte,
indem ich es teile.“

Wer dem Spiel des sympathischen Pianisten Dinis Schemann lauscht, wird das Zitat aus dem Mund des Künstlers sofort verstehen.  Dinis Schemann wurde in der Universitätsstadt Coimbra in Portugal geboren und verbrachte seine Kindheit abwechselnd in Lissabon und bei Porto auf einem Landgut der Familie. Dort begann er schon als Vierjähriger mit dem Klavierspiel. Als er 10 Jahre alt war, zog die Familie nach Deutschland.

Dinis Schemann studierte als Jugendlicher bei  Günter Louegk, später bei  Alfons Kontarsky und Eckart Besch. Damit steht er in der Tradition der Pianisten Eduard Erdmann und Walter Gieseking.

Bereits mit 12 Jahren gab Dinis Schemann seinen ersten vollständigen solistischen Klavierabend. Dieses Konzert war der Startschuss zu einer in der Zwischenzeit weit über 1000 Konzerte umfassenden Karriere als Solist und Kammermusiker.

Er ist in vielen internationalen Musikzentren und Festivals zu Gast (u.a. Berliner Philharmonie, Rudolfinum Prag, Schleswig-Holstein Musik Festival, Frauenkirche Dresden).

Preise: 41,-/37,-/34,-/29,-/25,-/21,- EUR; Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten; 40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose

Tickets

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3. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Sonntag, 13.11.2022, 20 Uhr
Theater für Niedersachsen (Stadttheater Hildesheim)

Tillmann Höfs, Horn
Akiko Nikami, Klavier

Ludwig van Beethoven: Hornsonate F-Dur op. 17
Franz Schubert:
Impromptu Es-Dur op. 90 Nr. 2
Jean Françaix:
Divertimento für Horn und Klavier
Robert Schumann:
Drei Romanzen op. 94
Maurice Ravel:
Ondine aus Gaspard de la nuit
Paul Dukas:
Villanelle

Der Name „Höfs“ hat einen sehr guten Klang. Umgangssprachlich könnte man auch sagen: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Tillmann Höfs’ Vater Matthias ist Professor für Trompete an der Musikhochschule Hamburg und Haupt der weltweit anerkannten Brass-Formation „German Brass“ Sollte es da verwundern, dass der Sohn in die Blechbläser-Fußstapfen des Vaters tritt und dem großen Vorbild nacheifert?

Der Hornist Tillmann Höfs, geboren 1996 in Hamburg, ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2017. Der Preis wurde erstmalig nach 33 Jahren wieder an einen Hornisten vergeben. 2018 erschien seine Debüt-CD Air, die 2019 mit dem Opus Klassik in der Kategorie Kammermusik ausgezeichnet wurde. Darüberhinaus war das Album in drei Kategorien bei den International Classical Music Awards (ICMA) nominiert.

Für seine „besondere klangliche Phantasie, sein technisches Können und Mut zu ungewöhnlichem Repertoire“ verlieh ihm das Usedomer Musikfestival in Kooperation mit der Oscar und Vera Ritter-Stiftung den Usedomer Musikpreis 2019.

Als Solist konzertierte er bereits mit vielen namhaften Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Philharmonie Baden-Baden oder dem Deutschen Kammerorchester Berlin und bespielte u.a. Säle wie der Berliner Philharmonie, dem Leipziger Gewandhaus, der Laeiszhalle, der Philharmonie im Gasteig München und der Hamburger Elbphilharmonie.

Preise: 41,-/37,-/34,-/29,-/25,-/21,- EUR; Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten; 40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose
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4. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Freitag, 09.12.2022, 20 Uhr
Theater für Niedersachsen (Stadttheater Hildesheim)

Barockorchester la festa musicale

Georg Philipp Telemann: Ouverture F-Dur „à la Pastorelle“ TWV 55:F7
Giuseppe Torelli: Concerto in Pastorale per il S. Natale op. 8 Nr. 6  g-Moll
Georg Friedrich Händel: Concerto grosso op. 6 Nr. 1
Francesco Venturini: Ouvertüre e-Moll
Gregor Joseph Werner: Zwei Pastorellen
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049

„Selten habe ich diese Kombination aus enormer Spielfreude, Präzision und Spontaneität erlebt. Kompliment!" Andreas Scholl, Countertenor (2016)

Es weihnachtet beim Kulturring. Und diese  Weihnachtsmusik könnte nicht besser aufgehoben sein als bei dem in historisch-orientierter Aufführungspraxis spielenden und mittlerweile renommierten Barockensemble „La festa musicale“!

Das Orchester gründete sich 2014 und war unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Händel-Festspielen Halle, den Niedersächsischen Musiktagen und den Tagen Alter Musik Regensburg zu Gast.

La festa musicale steht für erstklassiges künstlerisches Niveau, das sich in kreativen, spartenübergreifenden Konzertformaten und hochkarätigen Kooperationen widerspiegelt. Die Musiker*innen sind charismatische Vertreter einer neuen Generation der historischen Aufführungspraxis. Die künstlerische Leitung liegt bei Konzertmeis- terin Anne Marie Harer.

Anfang 2022 veröffentlichte das Ensemble mit seiner CD „Storie di Napoli“ einen barockmusikalischen Stadtrundgang durch das mythische Neapel mit der Blockflötistin Barbara Heindlmeier und der Sopranistin Maria Ladurner. Beim selben Label audite erschien im Herbst 2021 eine Ersteinspielung mit Pastorellen und Salve Reginas des Haydn-Vorgängers Gregor Joseph Werner, und bereits Anfang 2021 ein von der internationalen Fachwelt gefeiertes Album mit Concerti von Francesco Venturini. Außerdem liegen Einspielungen u.a. von Bachs Motetten sowie Kirchenmusik von Bonifazio Grazian, Diogenio Bigaglia und Antonio Lotti vor. Konzerte von la festa musicale wurden unter anderem vom Bayerischen Rundfunk, dem Deutschlandfunk und dem Norddeutschen Rund- funk mitgeschnitten.

La festa musicale ist offizieller Partner der UNESCO City of Music Hannover.

Preise: 41,-/37,-/34,-/29,-/25,-/21,- EUR; Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten; 40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose
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5. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Freitag, 17.02.2023, 20 Uhr
Theater für Niedersachsen (Stadttheater Hildesheim)

Neue Philharmonie Westfalen
Dirigent: Rasmus Baumann
Solistin: Olga Scheps, Klavier


„In die neue Welt“
Sergei Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 d-Moll op. 30
Wolfgang Korngold: Sinfonietta

Ohne sie hätte Hollywood anders geklungen: Sergej Rachmaninow und Erich Wolfgang Korngold prägten als Europäer den Sound der „Neuen Welt“. Sein 3. Klavierkonzert schrieb Rachmaninow noch in Russland, brachte es aber in New York zur Uraufführung. „Rach 3“ wurde durch den Film „Shine“ noch populärer. Rachmaninow nannte es launig ein „Konzert für Elefanten“: riesig schwer und umfangreich. Olga Scheps, geboren in Moskau und zu Hause in Köln, wird als „Klavierpoetin“ mit „atemberaubendem Spiel“ gefeiert. Noch vor seinen Hollywood-Filmmusiken zeigte der 16-jährige Erich Wolfgang Korngold sein großes Talent für schwelgerische Orchesterfarben in der „Sinfonietta“.

Entstanden im Jahr 1996 aus der Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen, ist die Neue Philharmonie Westfalen seit mehr als 25 Jahren fester Bestandteil der Kulturlandschaft im Ruhrgebiet.
Das Orchester zählt mit seinen rund 120 Mitgliedern nicht nur zu den größten Klangkörpern in Nordrhein-Westfalen, sondern ist auch das größte der drei Landesorchester. Pro Saison bewältigen die Musikerinnern und Musiker nahezu 300 Veranstaltungen.

Seit 2014 ist Rasmus Baumann Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen, der mit seinem Orchester seitdem neue Wege geht: sei es in der Neukonzeption des Sinfoniekonzert-Zyklus, der Etablierung neuer Konzertformate oder der Ausweitung der Crossover-Konzerte, mit denen ein völlig neues Publikum hinzugewonnen wurde.

Die 1986 in Moskau geborene Pianistin Olga Scheps ist seit 2009 Exklusivkünstlerin bei Sony Classical. Ihr Debüt-Album „Chopin“ gewann gleich einen ECHO Klassik. Auch ihre folgenden Einspielungen „Russian Album“ (2010) und „Schubert“ (2012) wurden von den Kritikern hoch gelobt. Ein Erfolg reiht sich bei Olga Scheps an den anderen. Seit 2013 gehört sie zum erlesenen Kreis der offiziellen „Steinway Artists“.

Preise: 41,-/37,-/34,-/29,-/25,-/21,- EUR; Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten; 40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose
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6. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Montag, 25.04.2022, 20 Uhr
Theater für Niedersachsen (Stadttheater Hildesheim)

TfN-Philharmonie
Dirigent: Florian Ziemen
Solistin: Sarah Wegener, Sopran

Anton Webern: Fünf Stücke für Orchester op. 10
Franz Schubert: Lieder für Sopran und Orchester
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur

»Da tönt wohl nichts als Liebe!«, sagte Anton Webern über die Musik Gustav Mahlers. In diesem Konzert finden die beiden Komponisten zusammen. Die Entstehungsgeschichte von Anton Weberns Fünf Stücken für Orchester op. 10 ist eine verzwickte: Zwei von ihnen entstanden 1911, die drei restlichen zwei Jahre später, gleichzeitig mit einer größeren Anzahl teils bloß skizzierter, teils aufgeführter Orchesterstücke. Die Uraufführung fand erst 1926 in Zürich unter der Leitung des Komponisten statt.

Mehr als 600 Lieder hat Franz Schubert komponiert, die trotz der großen Menge nie an Qualität einbüßten. Max Reger litt darunter, »nach einer Orchesternummer eine Sängerin hören zu müssen, die zu der im riesigen Saal spindeldürren Klavierbegleitung Lieder singt!«. Um dem entgegenzuwirken, schufen Reger und Anton Webern Arrangements von Schuberts Liedern für Orchester, die die Gattung Lied im Konzertsaal für ein neues Publikum erfahrbar machten. Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 führte seine Beschäftigung mit den Gedichten aus »Des Knaben Wunderhorn« zu einem vorläufigen Abschluss. Im letzten Satz der Sinfonie exponiert er das Wunderhorn-Gedicht »Das himmlische Leben«, das das Bild eines jenseitigen Schlaraffenlandes zeichnet. Mit Sarah Wegener kommt eine Sopranistin an das tfn, die nicht zuletzt wegen der berührenden Innigkeit ihrer Darstellungen eine Weltkarriere macht.

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7. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Freitag, 26.05.2023, 20 Uhr
Theater für Niedersachsen (Stadttheater Hildesheim)

Jean Rondeau, Cembalo

Johann Joseph Fux: Harpeggio und Ciaccona
Joseph Haydn: Adagio aus der Sonate Nr. 31 As-Dur Hob XVI-46
Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie d-Moll K 397
Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio h-Moll KV 540
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate C-Dur KV 279
Muzio Clementi: Vier Stücke aus Gradus ad Parnassum op. 44
Ludwig van Beethoven: Zwei Präludien für Klavier oder Orgel op. 39
Claude Debussy: Doctor Gradus ad Parnassum aus: Children's corner

Was für ein Programm - was für ein Künstler! Das, was das Hildesheimer Publikum an diesem Abend erwartet, sprengt Grenzen!

Nur Barockmusik auf dem Cembalo – weit gefehlt! Hier reicht die Musikauswahl weit über das 18. Jahrhundert hinaus und reicht sogar bis in die impressionistischen Klanghören von Claude Debussy!

Dass der Klang des Cembalos längst nicht der Vergangenheit angehört, beweist der Cembalist und Pianist Jean Rondeau. 1991 in Paris geboren, begann er im Alter von nur zehn Jahren mit dem Cembalounterricht. Anschließend studierte er Klavier am Pariser Konservatorium, nahm Generalbassunterricht und absolvierte parallel ein Orgelstudium. Ein weiterer Studienaufenthalt führte ihn an die Guildhall School of Music and Drama nach London.

Nachdem er seine Studien mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, machte sich Rondeau international einen Namen als Cembalist, arbeitete mit zahlreichen renommierten Orchestern und Kammermusikensembles zusammen und erhielt speziell für seine Zusammenarbeit mit „Les Ambassadeurs“ größere Aufmerksamkeit. Zudem ist er Gründungsmitglied des Barockquartetts „Nevermind“ und tritt gelegentlich als Komponist in Erscheinung. Als Mitbegründer des Jazz-Projekts „Note Forget“ ist Rondeau auch außerhalb der klassischen Musik tätig.

Für seine Leistungen wurde Jean Rondeau bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter 2016 mit dem Förderpreis des Deutschlandfunks.

Preise: 41,-/37,-/34,-/29,-/25,-/21,- EUR; Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten; 40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose
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8. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Donnerstag, 09.06.2022, 20 Uhr
Theater für Niedersachsen (Stadttheater Hildesheim)

Philharmonie Südwestfalen
Dirigent: Nabil Shehata
Solist: Yamen Saadi, Violine

Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur op. 61
Ludwig van Beethoven:  Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

Beethoven-Fans kommen bei diesem finalen Orchester-Tusch ins Schwärmen! Auf dem Programm des letzten Saison-Konzerts steht Beethoven-pur.

Das Adagio seiner 4. Sinfonie ist eines der berührendsten, die Beethoven geschrieben hat – und er hat viele schöne geschrieben! Im Finale dagegen poltert und tobt es, und wenn die Streicher bei den sforzato-Akzenten die Bögen auf die Saiten fallen lassen, klatscht es wie Ohrfeigen!

Seine Musik ist bei der Philharmonie Südwestfalen in besten Händen. Das orchester ging aus dem 1957 gegründeten Siegerland-Orchester hervor und ist heute als eines von drei Landesorchestern Nordrhein-Westfalens und einer der wichtigsten Kulturträger im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.

Der 1997 in Israel geborene Geiger Yamen Saadi erhielt drei Mal ein Stipendium der America-Israel Cultural Foundation. Außerdem wurde er mit dem ersten Preis des Paul Ben Haim Wettbewerbs und dem zweiten Preis der Clermont Competition ausgezeichnet. 2020 gewann er den ersten Preis in der Kategorie Violine bei der 32. Aviv Competition.

Wenn er auf seiner Geige von Giovanni Francesco Pressenda (1823) Beethovens einziges Violinkonzert intoniert, liegen dem charismatischen Geiger Publikum und Presse gleichermaßen zu Füßen. Sie können den Künstler in Hildesheim erleben und müssen dafür nicht eigenes in die Staatsoper unter den Linden nach Berlin fahren!

Preise: 41,-/37,-/34,-/29,-/25,-/21,- EUR; Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten; 40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose

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