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Mittelalterliches Klosterleben und Thüringens Tor zum Harz
Kloster Walkenried und Nordhausen
Tagesfahrt am Donnerstag, 23.05.2019
Reiseleitung: Eva Bakeberg

Die gotische Klosteranlage Walkenried blickt auf eine fast 900-jährige wechselvolle Geschichte zurück. Zur Hoch- und Blütezeit lebten, beteten und arbeiteten im Kloster rund hundert Mönche, die im niedersächsischen Westharz intensiv Montanwirtschaft betrieben, während der Schwerpunkt ihrer Agrarwirtschaft im heutigen Thüringen und Sachsen-Anhalt lag. Über 400 Jahre währte zisterziensisches Leben hinter Walkenrieder Klostermauern. Über nahezu 500 Jahre erstreckt sich bereits die Zeit der Klosternachnutzung. Gestalter zu allen Zeiten haben hier gewirkt, Persönlichkeiten diesen Ort besucht, viele Unbekannte ihre Spuren hinterlassen. Im Mittelpunkt des Rundgangs durch Kreuzgang, Klausur und die Ausstellung stehen das Alltagsleben der Weißen Mönche sowie Herkommen, Aufstieg und Krise des mittelalterlichen Klosterkonzerns Walkenried, einst eines der bedeutendsten Wirtschaftsunternehmen Norddeutschlands. Anschließend Fahrt in die mehr als 1090-jährige Reichsstadt Nordhausen und Führung u.a. mit dem Dom Zum Heiligen Kreuz. mehr lesen

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Tagesfahrt am Donnerstag, 13.06.2019
Durch Salz erblüht
Kloster Lüne und Stadt Lüneburg

Reiseleitung: Bernhard Römer

Kostbare Altartücher, farbenfrohe Bildteppiche und bemalte Prozessionsfahnen — seit dem Mittelalter ist das Kloster Lüne für seine edlen Textilien bekannt. Heute sind zahlreiche der wertvollen Stücke, die die Benediktinernonnen des Klosters und später die evangelischen Stiftsdamen anfertigten, in dem 1995 gegründeten Textilmuseum des Klosters ausgestellt. Die Ältesten stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. In dem 1172 gegründeten Kloster lebten ab 1272 Benediktinernonnen. Nach zwei Bränden Ende des 14. Jahrhunderts wurde das Kloster im Stil der Backsteingotik neu erbaut. In den darauffolgenden Jahrhunderten folgten zahlreiche Erweiterungs- und Nebengebäude. Seit der Reformation ist Kloster Lüne evangelisch und seit dem 18. Jahrhundert ein evangelisches Damenstift. Noch heute leben dort Stiftsdamen. Nach einer Führung durch das Kloster und das Textilmuseum Mittagessen in Lüneburg.

Danach besuchen Sie eines der schönsten mittelalterlichen Rathäuser Norddeutschlands. Wandeln Sie auf den Spuren von Sülfmeistern und Ratsherren und besichtigen Sie die vier großen Räume: Fürstensaal, Gerichtslaube, Gewandhaus und die Große Ratsstube. Anschließend Führung durch die historische Altstadt mit einem versierten Stadtführer bequem als Rundfahrt mit der Kutsche.

Zum Abschluss des Tages erkunden Sie die St. Johanniskirche, eine fünfschiffige Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert. Sie gehört zu den schönsten Zeugnissen norddeutscher Backsteingotik. Zu den wichtigsten Schätzen gehören ein berühmter Hochaltar mit Gemälden des Künstlers Hinrik Funhoff sowie eine Barockorgel, die bereits St. Johannis Kantor Georg Böhm sowie sein berühmter Neffe Johann Sebastian Bach erklingen ließen. mehr lesen